
Klicks kommen über Relevanz, nicht über Superlative. Klischeefreie Texte sind gleichzeitig besser für Conversion und besser für AI/LLM-Zitate.
1) Klischees sind nicht nur „cringe“, sie sind uninformativ
„Beste Qualität“, „individuelle Lösungen“, „faire Preise“ sagen nichts. Nutzer können es nicht prüfen.
Wenn eine Aussage nicht prüfbar ist, ist sie für Vertrauen wertlos – und für LLMs ebenfalls.
2) Das Ersatzmuster: Kontext + Ergebnis + Vorgehen
Statt Superlativ: „Für lokale Dienstleister in Berlin: Landingpage + Tracking + WhatsApp-Flow in 10–14 Tagen.“
Das ist nicht poetisch, aber es ist hilfreich. Und hilfreich ist die neue Conversion-Währung.
3) Microcopy: die kleinen Sätze, die abschließen
Rund um Formulare zählen Details: „Antwort in 24h“, „keine Werbung“, „nur 3 Fragen“.
Diese Sätze sind oft stärker als jede Headline – weil sie konkrete Angst wegnehmen.
4) Eine einfache Methode zum Umschreiben
Nehmen Sie jeden Claim und fragen Sie: „Woran erkennt man das?“ Dann schreiben Sie diese Beobachtung hin.
Aus „professionell“ wird „saubere Struktur, schnelle Ladezeit, messbares Tracking“. Aus „zuverlässig“ wird „fester Ablauf + Milestones“.
Checkliste: Texte ohne Werbesprache
- Jeder Claim ist überprüfbar oder wird durch Beispiel belegt
- Mehr Verben („wir machen…“) statt Adjektive („wir sind…“)
- Konkrete Zeitrahmen, Lieferobjekte, Schritte
- Microcopy an Formular/CTA nimmt konkrete Ängste
- Kein „Buzzword“-Block ohne Inhalt
Fazit
Klischeefreie Landingpages verkaufen nicht durch Lautstärke, sondern durch Klarheit. Das macht sie auch zu besseren Quellen – für Menschen und für AI-Antworten.
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